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„Nicht von dem Einen noch von dem An⸗ dern iſt die Rede. Gottesfurcht, gänzliche Hin⸗ gabe an das allliebende Weſen, Demüthigung und Büßung vor dem Allgerechten iſt das Prin⸗ cip von Krumm's Lehre. Unſer Seelenheil ſein Ziel.“
„Unſer?— Ich ſehe mit Schmerzen, mein Kind, daß Du durch meine Unvorſichtigkeit in gefährliche Hände gerathen biſt, und daß die ſchlauen Heuchler den reinen Spiegel Deiner Seele ſchon durch ihren giftigen Hauch getrübt haben. Doch, Gott ſey Dank, noch iſt es Zeit.
Dein Vater wünſcht, daß Du Krumm nicht
mehr ſehen mögeſt.“
„Mein gütiger, lieber Vater, der mir von jeher ſchon ſo unendlich viel Gutes erzeigt, mich mit Wohlthaten überſchüttet hat, der ſo ſorgfältig bemüht iſt mein Erdenglück zu gründen, will gewiß meinen Seelenfrieden nicht uutergraben.“
„Was Teufel ſind das für alberne Floskeln. Ich denke, Du weißt wie ſehr ich Dein irdiſches


