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auf, indem ſie glaubte mit Sicherheit annehmen zu dürfen, daß er durch irgend Jemand von ihrer Aufnahme in die Geſellſchaft der Heiligen gehört habe. Je ruhiger aber die Tochter bei dieſer Nachricht blieb, deſto mehr wuchs der Zorn des Vaters, der nun auch auf ſein ſonſt ſo geliebtes Kind überging. Er warf ihr vor: daß auch ſie wohl zum Theile, durch ihre Gleich⸗ gültigkeit, gegen ſeinen Wunſch und Willen ſchuld an dieſer unangenehmen Geſchichte ſey. Ga⸗ briele war zu wahr, und liebte und achtete ihren guten Vater zu ſehr, um ihm länger ihr Geheim⸗ niß vorenthalten zu können. Schon ſeit langer Zeit quälte ſie dies unkindliche Verſchweigen ihrer Handlungen, und ſie war noch zu unverdorben, als daß die glattzüngigen Jeſuitenlehren ihrer neuen Oberen ihr Gewiſſen hätten übertäuben können.
Der entſcheidende Schritt war geſchehen, der läſtige Bewerber entfernt; ſie konnte daher mit leichterem Herzen dem Vater ihre Hand⸗ lungen geſtehen.


