Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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geplagte ſeine Wuth ganz allein austoben. Der Brief an den Vater des Bräutigams milderte ſeine Aufwallung nur wenig; auch dachte er jetzt nicht mehr daran, dem Undankbaren ſeine Gabriele zu geben, die er für das beſte Mäd⸗ chen der Welt kannte, und auf welche doch, nach Oskar's Zeilen, ein, wenn auch nicht aus⸗ geſprochener, doch angedeuteter Tadel ſeinen Schatten warf. Der Vater verlangte vergebens nach ihr; ſie lag zu Bette und war unwohl; demohnerachtet durfte ſie weder Luiſe bedienen, noch ein Arzt gerufen werden. Endlich konnte es der Oberſt nicht mehr über das Herz brin⸗ gen; Bertram mufßte ihm ſeinen Arm leihen, und ſo ſchlich er, gegen alle Ermahnung und trotz der Gicht, nach Gabrielen's Zimmer. Die Gräfin hörte die Nachricht mit einer ſicht⸗ baren Freude an, denn ſie war nun einem unangenehmen Verhältniſſe, und wie ihr dünkte,

zugleich einer Seelengefahr entgangen. Das

Benehmen Oskar's faßte ſie ziemlich richtig