Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Gemüthszuſtand anzudeuten ſchienen, für den

Augenblick keine Frage.

Ro ſa hielt das Buch vor die Augen, aber ſie las nicht, ſondern hing ihren Gedanken nach, und faßte endlich den Entſchluß: ihre Gefühle der Außenwelt zu verbergen, im Stillen aber um ſo inniger an dem Lieblinge ihrer Seele zu hangen.

Unterdeſſen war der Abend angebrochen und die fünf Uhr Glocke rief Roſa zur Vorſtellung. Man gab den Pariſer Taugenichts.

Das Stück hatte längſt begonnen als Caſtel⸗ caunt, tief in den Mantel gehüllt, in ſeine Loge trat. Nachdem er dieſelbe verſchloſſen, legte er den Mantel ab, warf ſich in einen bequemen Seſſel— und entſchlief nach kurzer Zeit. Wenn Ro ſa ſonſt in der Titelrolle alle Welt entzückt hatte, wenn ihr Spiel als Taugenichts durch eine ungemeine Vivaſität, Heiterkeit und Laune bisher ausgezeichnet genannt werden konnte; ſo mangelte ihm heute der gewohnte Schmelz und eine gewiſſe Weichheit, ein Schwanken der