Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Hoffnung, ſelbſt wenn ſie ihm ihr ſtrahlendes Antlitz verhüllt; er zwingt ſie, mit der ganzen Kraft ſeiner Seele, ihm treu zu bleiben, treu bis in die kühle Gruft. Aber wohl ihm! hat er ſich doch nicht getäuſcht, die Himmliſche wiegt ihn ſanft und tröſtend ein, und weckt ihn an der Hand ihrer lichtgebornen Schweſter: der Erfüllung auf.

So auch Roſa. Wer konnte dem guten Kinde die Seligkeit des Liebens nehmen. Lieben durfte ſie ja Oskar mit aller Gluth ihres jung⸗ fräulichen Herzens, ungebunden mit voller Seelen⸗ kraft. Sie hoffte, ſie wünſchte bei ihm Anklang ihrer Gefühle zu finden; aber auch für den un⸗ glücklichen Fall, daß dies nicht geſchehen würde, blieb der Gedanke an ihn, eine Quelle der ſüße⸗ ſten Luſt.

So ſaß ſie eines Nachmittags in ihrem Stübchen, das Leben Jean Paul's lag vor ihr. Sie hatte jene rührende Tragödie beendet, deren

Heldin Marie war, die Tochter der bekannten