Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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zu Muthe, als er hier, beim Scheine der Ker⸗ zen, auf dem Sopha neben Roſa ſaß; wäh⸗ rend die Tante mit der Zubereitung des Thee's beſchäftigt war. Er faßte des Mädchens Hand und blickte ihr in das große Auge. Unverholen und offen ſpiegelte ſich auf dem lieblichen Ge⸗ ſichtchen das Vergnügen, einen ſo willkom⸗ menen Gaſt bei ſich zu ſehen, und ſie rief mit Feuer aus:

„O, liebſter Baron, Sie glauben nicht welche Freude mir Ihr Beſuch macht. Ein guter Engel ſind Sie mir tröſtend gekommen aus der lieben Heimath, nach welcher ich mich ſo oft, ſo ſchmerzlich zurückgeſehnt. Ach, mit Ihrem Erſcheinen tauchen alle Erinnerungen an meine Jugend wieder auf; ich glaube mich durch Ihre Nähe nach Hauſe verſetzt, und meine Sehnſucht iſt wenigſtens auf kurze Zeit geſtillt.

„Ei, ei!“ unterbrach ſie lächelnd der Baron, „möchte man doch faſt glauben, es wäre mehr