Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Roſa blickte den Baron hocherröthend und forſchend an.„Sie ſind 2

„Sollte ſich mein Bild ihrem Gedächtniſe

ſo ganz verwiſcht haben?“ „Ach mein Gott, Oskar!“ rief ſen bertaſcht Roſa, ſetzte aber ſchnell verbeſſernd:

„der Herr Baron von Hohenſtein“ hinzu.

„Ich kam geſtern hier an, hatte das Vergnü⸗ gen, Sie als Viola zu bewundern, und konnte

mir nun nicht entſagen, Sie außzuſuchen.“

„O das iſt herrlich!“ rief Jene.„Schön,

daß Sie uns nicht vergeſſen haben. Wie freue ich mich, Sie wiederzufinden; aber, mein Herr,

Sie ſehen mich in größter Verlegenheit, ich muß tauſend Mal bitten...“ und hier verlor

man ſich in die, bei ſolchen Gelegenheiten ge⸗

bräuchlichen, Komplimente. Als hierauf die

ältere Dame dem Baron als eine Anverwandte

Roſa's vorgeſtellt worden war, und dieſer auf dem Sopha Platz genommen hatte, richtete ſich das Geſpräch auf die Vaterſtadt. Nach einigen