Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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Augenblicke war der geübte Weltmann von den anſtürmenden Gefühlen in ſolche Verlegenheit geſetzt, daß er nahe daran war mit einem lächer⸗ lichen:„Ich bins!“ zu antworten. Glücklicher⸗ weiſe öffnete ſich die Thüre halb, und ein ältliches Geſicht blickte, die Frage wiederholend, heraus. Der Baron hatte ſeine Faſſung wie⸗ dergefunden, und die Thüre raſch öffnend, ſtand er im Zimmer. Ein leichter Schrei ließ ihn ſchnell den gewünſchten Gegenſtand finden. Es war Roſa im blendendweißen Unterkleide. Sie hatte in der Eile einen Shwal umgewor⸗ fen, den ſie eng an den ſchönen Hals zog, auf welchen ihre dunkelbraunen Haare in rei⸗ zender Unordnung fielen; denn ſie war eben im Begriff geweſen, ſich ihre Locken zu ordnen.

„Sie werden entſchuldigen, mein Fräulein,“ ſagte, ſich verbeugend, Oskar,„daß ich Sie ſo früh ſtöre; aber die Freude eine Jugendge⸗ ſpielin hier wieder zu finden, ließ mich die Schranken der Etiquette übertreten.“