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„Alſo, es freut Dich mein Eintreffen hier wirk⸗
lich?“— rief Donna Ines.—„Weißt Du denn aber auch, wem Du eigentlich dieſe Ueberraſchung verdankſt?“
„Wem?— Nun, ich denke Dir?“
„Nein, liebes Kind, nicht ſo ganz. Aber ich muß Dir alles erklären. Ich hatte allerdings den Gedan⸗ ken; allein mein Vater, und namentlich meine Tante⸗ ſprachen ſich entſchieden dagegen aus. Die Gräfin von Barbaſtro meinte, daß ein ſolches Vorhaben allen Geſetzen der Etiquette zuwiderlaufe, da wir erſt Verlobte ſeien, und außerdem nur denjenigen Per⸗ ſonen, die zum Hofſtaate des Königs oder der Kö⸗ nigin gehörten, die Ehre zu Theil würde, ſeine Maje⸗ ſtät nach Guadalajara zu begleiten, woſelbſt wir den König heute Morgen ließen. Kurz! ich wäre noch zu Madrid, oder gar auf Schloß Penaflor, ohne die Fürſtin Orſini.“
Bei dieſen Worten verfinſterte ſich Gondre⸗ ville's Stirne.
„Ja!“— fuhr Donna Ines fort,—„ſie war es, die die Gnade hatte, für mich bei dem Könige um die Stelle einer Ehrendame bei der jungen Kö⸗ nigin zu bitten, und durch dieſe Stellung konnte ich denn, begleitet von meinem Vater, hieher abreiſen;
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