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meidlich, wenn ſich das Mädchen nicht allzu grauſam zeigte... Und konnte ſie dies ſein, wenn es ſich darum handelte, einen Vater vom Tode zu erretten? Einige Stunden reichten hin, um Gondreville in raſcher Folge alle dieſe Betrachtungen im Geiſte vorüberzuführen, deren Wichtigkeit zu erkennen, und daraus den vollkommen logiſchen aber harten Schluß zu ziehen: daß er zwiſchen der Liebe, welche er hoffen durfte, Donna Ines einzuflößen, und derjenigen, welche jenes Mädchen auf dem Punkte ſtand, in des Königs Herz hervorzurufen, keinen Augenblick ſchwan⸗ ken dürfe, und daß es ſeine Pflicht als Sohn und Politiker ſei, hier ſeine Neigungen der Erfüllung der Miſſion aufzuopfern, die man ihm anvertraut. End⸗ lich konnte ſich unſer Held doch nicht ganz der Erin⸗ nerung an gewiſſe Degenſtöße erwehren, die beinahe ein Hieb mit dem Beile gekrönt, und für die er doch gerechter Weiſe eine kleine Rache fordern durfte.


