Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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ſtände gedenkt, in deren Mitte er in einer elenden Herberge der Apenninen das Licht der Welt erblickte, und die ihm, kaum geboren, Vater und Mutter Und hier bot ſich ihm doch ein herrliches Mittel von ſelbſt dar, ohne daß er es geſucht.

Der König, ſonſt ſo ängſtlich, ſo zurückhaltend, namentlich in Betracht der Frauen,— da ſich für ihn dieſe reizende Hälfte des menſchlichen Geſchlechtes in einer einzigen Perſon, in der Fürſtin Orſini concentrirte;— der König, den alle Kunſtgriffe eines Herzogs von Aquilar und eines Herrn von Noailles einige Jahre vorher nicht zu einem Bruche ehlicher Treue hatten verführen können;— der König ſchien endlich aus einer Art Gefühlloſig⸗ keit erwacht, in welcher er ſeit ſo langer Zeit verſenkt geweſen, und hatte auf Donna Ines de Santa⸗ Cruz einen jener Blicke geworfen, die oft für ein ganzes Leben entſcheiden.

Auch müſſen wir hier bemerken, daß Donna Ines einer Familie angehörte, in welcher ſchon der

Name der Fürſtin Orſini allein ein Gräuel war,

und die daher ihre Herrſchaft auch nur an dem Tage antreten konnte, an welchem die Fürſtin Orſini geſtürzt wurde. Und dieſe Cataſtrophe war unver⸗

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