Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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fröhlich um ſich blickte, als ſei er bereit die Jagd ſo⸗ fort neu zu beginnen. Sie verneigten ſich ehrfurchtsvoll vor Donna Se⸗

raphine und ihrer NRichte, kaum aber hatte ſie Letz⸗

tere bemerkt, als ſie heftig erbebte, ein kalter Schweiß ihre Glieder deckte und ihre Kniee zu wanken began⸗ nen, denn... ſie hatte in dem Einen der Gäſte den Vicomte von Gondreville erkannt.

Als der Andere Donna Ines gewahrte, deren merkwürdige Schönheit neben der großen, mageren, vertrockneten und geſchminkten Figur der alten Gräfin nur noch auffallender hervortrat, blieb er einige Augen⸗ blicke in ſprachloſer Verwirrung ſtehen, die Augen mit Entzücken auf das Mädchen gerichtet. Dann aber neigte er ſich zu dem Ohre Gondreville's und rief leiſe:

„Welch' wunderſchönes Mädchen!“

Der bleiche, ermüdete Cavalier aber, mit dem goldenen Vließe um den Hals, war— König Phi⸗ lipp V.

Ehe noch Gondrevikle aus dem Munde An⸗ na's de la Tremouille die Beſtätigung eines Gerüchtes vernahm, welches zu jener Zeit an allen Höfen widerhallte, ohne daß ihm irgend Jemand Glauben ſchenken wollte, hatte ſich unſer Held geſagt: