Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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ſchießen hören. Wahrſcheinlich wird in der Umgegend gejagt; auch iſt es noch nicht ſo finſter, daß man Gil Perez nicht auf dem Fußpfade im Thale ge⸗ wahren könnte. Der arme Gil Perez, wenn er uur noch vor Ausbruch des Gewitters nach Hauſe kommt. Der Himmel iſt ſo finſter! Seitdem wir Ma⸗ drid verlaſſen, um wieder hieher zu ziehen, habe ich die Sonne noch nicht hinter ſolchen ſchwarzen Wol⸗ kenmaſſen untergehen ſehen.“

Das Mädchen hatte noch nicht vollendet, als ein gewaltiger Blitz den ganzen Horizont in ein Feuer⸗ meer verwandelte, und Schloß Penaflor mit ſeinem. ſchwefelgelben Wiederſcheine beleuchtete.

Donna Ines und ihre Tante erbebten und gen andächtig ein Krerz.

„Es iſt Zeit, Nichte, daß wir pininghen— ſagte die Wittwe des Grafen von Barbaſtro,— „das Unwetter bricht los.“

„Ich bitte, liebe Tante,“— entgegnete lebhaft das Mädchen,—„laßt uns noch einige Augenblicke auf der Terraſſe bleiben. Die Luft hat ſich einiger⸗

maßen gereinigt, und bie erfriſchende Kühle iſt nach der Hitze des Tages ſo wohlthuend... Außerdem.. müßten wir ſchon meinen Vater verlaſſen, der gewiß ebenfalls zu dieſer Stunde aus ſeinem traurigen Ge⸗