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riſche Verzierungen im Geſchmacke des mauriſchen Bau⸗ ſtyls, als irgend eine netzartige Einfaſſung oder Grup⸗ pen von Säulenbündeln, hervortraten,— alle dieſe verſchiedene Theilen zuſammengenommen, gaben der Burg einen höchſt abenteuerlichen Anſtrich, und erin⸗ nerten im Kleinen an die pittoreske Bauart Albayein's, welches, ebenfalls hoch gelegen, den erſtaunten Blicken faſt zu jeder Jahreszeit ein Amphitheater von grünen Ebenen und ſchneeigten Kuppen darbietet.
Nördlich erblickte man von einer der Terraſſe, den Thurm von Segovia, der ſich bei hellem Wetter deutlich am Rande des Horizontes abzeichnete.
Auf dieſe Terraſſe führen wir jetzt unſeren Leſer, einige Tage nach den obenbeſchriebenen Ereigniſſen, das heißt gegen Ende des Monats Mai 1714.
Die Sonne ſenkte ſich eben allmählig hinter die Berge von Avila.
Der Tag war drückend ſchwül geweſen, und wäh⸗ rend ſich nun endlich die Atmosphäre durch einen friſchen Süd⸗Oſt⸗Wind abkühlte, ſammelten ſich in derſelben Himmelsgegend ſchwarze Wolkenmaſſen und kündeten einennahen Sturm.
Feuchte Dünſte ſtiegen dabei ringsum auf und verſchleierten faſt die ganze Gegend, denn nur nach Norden hin blieb es klar, ſo daß man in der Ferne


