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ſammenzog, während der ganze Ausdruck ſeines Ge⸗ ſichtes faſt wild wurde.
Es folgte abermals eine kurze Pauſe, dann hei⸗ terten ſich die Züge des Jünglings plötzlich wieder auf; und mit unendlich ſanfter und einſchmeichelnder Stimme ſagte er:
„Hoheit, laſſen wir die Todten in Frieden, und ſuchen lieber, ehe auch an uns die Reihe kommt, die Gegenwart zu genießen. Schön, wie Ihr es ſeid, werdet Ihr es nicht vermögen, gefühllos gegen die Liebe zu bleiben, die Ihr einflößt. O! Ihr mögt immerhin Eure ſchönen Augen von mir wegwenden, Eure Verwirrung ſagt mir, daß Ihr Euch durch mein heißes Flehen erweichen laſſen, und gegen mich nicht grauſamer ſein werdet, als Ihr es gegen....“
„Unglücklicher!... Vollendet nicht! Wenn Ihr wüßtgt,. aber nein, uein! dies Geheimniß foll mit mir begraben werden.“
„Ein Geheimniß! ein Geheimniß! Oh! ich flehe Euch an, verbergt es mir nicht länger.“
„Zittert vor der Erhörung Eurer Bitte!“—
Ich!. ich?.. zittern vor ſo viel Grazie, vor ſo viel Reizen?.. Oh! Hoheit, ich fürchte nur Eins, und dies iſt: von Euch nicht geliebt zu werden. Laßt mich hoffen, daß Ihr einſt, beſiegt durch meine


