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rere Glieder der Verſammlung in dem Tone der fe⸗ ſteſten Ueberzeugung riefen:
„Pater Robinet bürgt für ihn.“ Außerdem muß erwähnt werden, daß der Jeſuit, von welchem eben die Rede, eigentlich die Seele des Marquis von San⸗ ta⸗Cruz, der Arm der Verſchwörung war.
Letzterer fuhr hierauf alſo fort:
„Abgeſehen von dem Allem, dürfen wir nicht län⸗ ger ſäumen, und müſſen, auch ohne die Gegenwart des hochwürdigen Paters Robinet und des Herrn
Alberoni einen entſcheidenden Entſchluß faſſen.“
„Ihr Alle wißt, meine Herren, welches der Zweck unſerer heutigen Verſammlung iſt. Alle die Eingriffe und Abſchaffungen der alten, heiligen, von unſeren Vätern auf uns gekommenen Gewohnheiten und Ge⸗ bräuchen, deren Zeuge wir nun ſeit vierzehn Jahren ſind, hatten den Erfolg, den ich vorausgeſehen. Kö⸗ nig Philipp V. ſteht im Begriffe einen Schritt zu begehen, der die ſpaniſche Monarchie auf ewig ent⸗ ehren wird, wenn wir ihn, wir die Großen des Reichs, die natürlichen Hüter und Beſchützer des Ruh⸗ mes und der Ehre des ſpaniſchen Königthums, nicht daran verhindern.“
„Dafür aber giebt es nur ein Mittel; das Weib,
welches durch ſeine Kunſtgrife, und,— es unterliegt


