Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Das Mäbdchen that einige Schritte nach der Thüre, dann wandte ſie ſich plötzlich um, kehrte zurück und rief unter Schluchzen, indem ſie ſich dem unerbitt⸗ lichen Vater zu Füßen warf:

Vater! der Allmächtige weiß, daß ich dieſen Edelmann nicht kenne; da aber die, die ihn töhten ſollten, ihn verſchont, ſo ſeid auch ihr ihm gnädig. Aus Barmherzigkeit! ſagt es mir zu, daß Ihr ihm das Leben ſchenkt.

Aber die ſtrengen, finſtern Züge des Marquis von Santa⸗Cruz blieben ſich auch bei dem Fle⸗

hen des Kindes gleich.

Kalt und gefühllos gab er, ohne ein Wort zu ſprechen, Gil Perez ein Zeichen, ſeine Tochter hin⸗ wegzuführen.

Nachdem Donna Ines den Saal verlaſſen, ent⸗ ſtand eine kurze Stille, da ſich alle Gegenwärtigen von der vorhergehenden Scene beengt fühlten.

Endlich nahm der Graf von Altamire das Wort:

Ich weiß es, ſagte er,daß es eigent⸗ lich der Jugend nicht zukommt, dem Alter zu wider⸗ ſprechen. Dennoch, Marquis, halte ich es für meine Pflicht, demjenigen, was Du eben aus dem Munde eines Dir ohne Zweifel theuren Weſens gehört, noch