Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Das Geſpräch war damit gewaltſam abgeſchnitten. Noch einige Augenblicke des ſtummen Fortſchreitens und man befand ſich nicht mehr im Freien.

Nachdem die beiden einſamen Wanderer einige Marmorſtufen hinaufgeklommen, die an mehreren Orten zertrümmert waren, ſah ſich Gondreville, — immer ſeinem Führer folgend,— in mitten eines wahren Labyrinthes von langen, dunklen und feuchten Gängen, die unterirdiſchen Döhlen nicht unähnlich ſahen. Eine Menge Fledermäuſe, aufgeſchreckt durch das Licht der Laterne, umſchwärmten und umkreiſten ſie ſo nahe, daß ſie mehr als einmal das Angeſicht des Vicomtes mit den Enden ihrer ekelhaften Flügeln ſtreiften.

„Zum Henker!“— ſagte dieſe endlich—„ſind wir denn noch nicht bald am Ziele unſerer Reiſe? Wißt Ihr, Herr Majordomus Gil Perez, daß meine Beine anfangen müde zu werden, und daß, wenn mich nicht ein ſüßes Glück erwartete, ich ver⸗ ſucht wäre, Euch gute Nacht zu wünſchen. Alle Teufel! was iſt das für eine Pilgerſchaft!“

Als Gondreville noch ſo ſprach, blieb Gil

Perez vor einer maſſiven Pforte von Eichenholz

ſtehen, die mit großer Kunſt ausgeſchnitzt war. Hier ſtellte er die Laterne auf den Boden, nahm einen