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„Wollte Gott, Ihr ſprächt wahr. Aber ich fange an zu glauben, daß in meiner Phyſiognomie etwas liege, welches den Santa⸗Cruz im Allgemeinen ganz entſchieden mißfällt, wie alt und von welchem Geſchlecht ſie auch ſein mögen, denn ich habe um⸗ ſonſt alle nur erdenklichen Mitiel aufgewandt, die mir doch in Frankreich wahrlich mehr als einmal zum Ziele halfen, ohne auch nur um das Geringſte wei⸗ ter zu ſein, als am erſten Tage.“
„Ich wäre wahrlich begierig zu erfahren, wie es möglich iſt, daß ein ſo feiner Cavalier wie Ihr, mit ſeinen Bewerbungen ſcheiterte.“
„Hört, Abbé, ich ſpreche mit Euch von der Leber hinweg; ich bin eigentlich noch trauriger, als ich mich ſchäme, und meine Leidenſchaft ſteigt in dem Grade, indem ich alle meine Hoffnungen ſchwinden ſehe. Den Abend, an welchem ich zum erſtenmale Donn Ines in Madrid bemerkte, ging ſie gerade zum Abendgebete und ich folgte ihr natürlich. Dort hatte ich nun das Glück, ſie wiederzuſehen— indem ich ihr das Weihwaſſer reichte— ihre herrlichen Finger zu berühren. Wenn Ihr wüßtet, wie mich das Zugleich ſchien es mir aber auch, als ob ſich ihrer bei meiner Anſicht eine innere Bewegung bemächtigte, da ſie mich ohne


