anzubieten. Siſt immer ein Mittel, die Zeit ein wenig todt zu ſchlagen. Nun? was meint Ihr?“
„Ich meine... daß ich auf der Stelle abreiſen muß, verſteht Ihr, und daß mir dieſer elende Wirth, gutwillig oder mit Gewalt, Maulthiere geben wird, und ſollte ich ſelbſt ſie anſpannen müſſen. Vorwärts! Vorwärts!“
Im gleichen Augenblicke faßte der Marquis den Wirth am Kragen, indem er ihm zugleich mit einem befehlenden Zeichen andeutete, vor ihm herzugehen.
Der arme Wirth hatte einen üblen Stand ge⸗ hörte doch der Marquis zu jenen ſtarren Charak⸗ teren, die, einmal entſchloſſen, vor keinem Hinderniß zurücktreten. Glücklicherweiſe für ihn erhielt er uner⸗ wartet Hülfe.
„Halt!“— rief nämlich der Vicomte von Gon⸗ dreville,— ℳch nehme dieſen Menſchen unter meinen Schutz. Zum Henker! Herr Marquis, wollt Ihr die Befehle der Fürſtin Orſini überſchreiten? — Das geht nicht ſo, und da Gewalt erfordert wird, ſo ſeht mich hier bereit. Ihr bekommt keine Maul⸗ thiere. Ich widerſetze mich dem!“ „Beim Blute Chriſti! ich werde ſie bekommen!“ „Das wollen wir ſehen!“
„Das iſt zu viel, meine Gedulh iſt erſchöpft, und 5


