unmöglich aber iſt es mir, Eurer Excellenz friſche Maulthiere zu geben.“
„Wie ſo?“— unterbrach hier der Marquis den Sprechenden heftig, und ſein Phlegma ſchien diesmal ſtark erſchüttert.„Will man die Thiere zurückhalten?“
„Ercellenz! ich habe den Befehl erhalten, Nie⸗ manden welche zu verabfolgen, der nicht eine, von ihrer Hoheit der Fürſtin Orſini unterzeichnete Be⸗ vollmächtigung vorzeigt? Habt Ihr eine ſolche, gut! — wo nicht?— gibt's keine Maulthiere.“
„Verdammt!“— rief Santa⸗Cruz.—„Schon wieder dies Weib! Soll ich ſie denn überall auf meinem Wege finden?“
Und er durchſchritt heftig den Saal mit den Füßen zornig aufſtampfend.
Der junge Vicomte von Gondreville, der Zeuge dieſer Scene geweſen, näherte ſich jetzt dem Mißvergnügten.
„Herr Marquis,“— ſagte er darauf—„ich be⸗ daure Euch von ganzer Seele. Ihr werdet Euch in dieſer elenden Herberge ſchmählig langweilen. Ueber⸗ legt bei dieſer Gelegenheit, ich bitte Euch darum, ob es Euch jetzt nicht vielleicht gefällig, den Zeitvertreib anzunehmen, den ich die Ehre hatte Euch ſo eben


