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„Ich ſuchte eben nach einem, Ihr gebt mir ihn an die Hand. Zeden Freund der Fürſtin Orſini betrachte ich als meinen Todfeind.“
„Zum Henker!“ rief Gondreville—„das iſt unvergleichlich!— Ziehen wir!“ und ſeinen Degen
aus der Scheide reißend ſetzte er, indem er auf Amen⸗
zaga zeigte, hinzu:„Der Herr wird ſo gefällig ſein uns Beiden als Zeuge zu dienen. Achtung! Herr arquis, aufgepaßt!“
Santa⸗Cruz, der während der ganzen Scene ſeine Ruhe und ſeinen Gleichmuth auch nicht einen Augenblick verloren, ſprach auch jetzt kein Wort. Mit feierlicher Miene winkte er A menzaga, ihm bei dem Auffrappen und Ablegen des Mantels behülflich zu ſein, der ihn in ſeinen Bewegungen hindern konnte; dann zog auch er ſein langes Schwert und ſchickte ſich an, deſſen Klinge zu erproben, während er leiſe ein Gebet murmelte.
Alle dieſe Vorbereitungen wurden aber ſo lang⸗ ſam und feierlich vorgenommen, daß der junge Vi⸗ comte von Gondreville, nachdem er mehrere Zeichen der Ungeduld gegeben, endlich ſeine Arme übereinanderſchlug und nun in dieſer Stellung dem
Marquis lächelnd zuſah, während er eine Arie aus
irgend einer Oper halblaut vor ſich hintrillerte.


