Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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quette vorgeſchriebenen, ſtrengen Coſtüms bebienten. Was iſt das für eine Monarchie, in welcher der Groß⸗ ſtallmeiſter nicht, ſeiner Pflicht treu, den Schlag des föniglichen Wagens öffnet und ſchließt; wo der Herr⸗ ſcher ſich niederlegt, ohne daß der Groß⸗Haushofmei⸗ ſter ihm das Hemde reicht? wo der König ſich ent⸗ kleidet ohne die verſammelten dienenden Hoſchargen? wo Jeder ohne weiteres zu Hauſe iſt?— Ich hätte einmal ſehen mögen, bei unſrer lieben

Frau! wenn es ſo bei unſrem ſeligen Könige zugegangen wäre!

— Und Ihr, Amenzag a,— Ihr könnt erſtaunen, wenn ich einen ſolchen Hof fliehe? Nein! nein! nie und nimmer werde ich an den Hof zurücktehren, ſo lange dieſe Franzöſin dort herrſcht,— dieſe Franzöſin, die ich haſſe wie den Tod, dieſes Weib, das längſt verdient hätte bei einem Auto⸗da⸗Fe verbrannt zu — werden, ſammt allen ihren Romanen, Poeſieen und franzöſiſch⸗leichtfertigen Trachten!“ „Ercellenz,“— entgegnete nach einer kleinen Pauſe der Garde-Lieutenant—„ich bin noch nicht ſo alt, um alle dieſe ſchönen Dinge, von welchen Ihr eben ſpracht, geſehen zu haben, ich glaube Euch daher gern, daß ehe das Haus Bourbon durch unſeres ſeli⸗ gen Königs Karl I. Teſtament auf dem Thron gerufen wurde, Spanien blühender und glücklicher