Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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letzten aller Sänftenträger von Madrid Ehre gemchi haben würden. Die erwähnte Tracht zu vervollſtän⸗ digen, hing ein rieſenmäßiger Degen an der Seite des abenteuerlichen Mannes.

Bei der Bewegung, welche der andächtige Sän⸗ ger machte, indem er ein Kreuz ſchlug, ſchoben ſich ſeine grauen Haare, die lang und ſtraff auf ſeine Schultern herniederhingen, etwas zuruͤck, und ließen den Orden des goldnen Vließes ſehen, den er um den Hals trug.

Bei dem Anblick eines Ehrenzeichens, welches nur einer der erſten Granden des Reiches tragen konnte, erzitterte der Lieutenant der Leibgarde, und ſeine Hand raſch an den Hut führend, den er bis dahin auf dem Kopfe behalten, beeilte er ſich denſelben abzuziehen.

Der Ritter des goldnen Vließes betrachtete ihn einige Augenblicke ernſt und feſt, erhob ſich dann und trat gerade auf ihn zu.

Don Felipe Amenzaga ſagte er hier⸗ aufich muß mich wohl ſeit der Schlacht von Almanza ſehr verändert haben, da Ihr mich nicht wieder erkennt?

Heiliger Chriſtus! rief hier der Lieutenant ſo täuſche ich mich wirklich nicht, Ihr ſeid der