Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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Mein Herr, ich unterzeichne dieſen Vertrag.

Herrlich! Ich ſehe wir ſind geſchaffen, um uns zu verſtehen. Jetzt aber, mein Herr, habt die Freund⸗ ſchaft mir zu ſagen, ſeit wie langer Zeit Ihr und Euer Pferd ſchon vor dieſer liebenswürdigen Poſada Antichambre macht.

Zum Teufel, mein Edler, wenigſtens eine gute Viertelſtunde.

So wahr ich lebe, viel Geduld. Die Feſtung will ſich demnach nicht ergeben?

Keinesweges.

Alſo, mein Freund, da iſt weiter nichts zu thun, als ſie im Sturme zu nehmen.

Und dies ſagend, zog der junge Franzoſe ein paar Piſtolen aus ſeinem Gürtel, lud ſie, richtete alsdann ohne weitere Aufforderung, ihre Läufe gegen die Thüre und drückte los. Ein doppelter Knall verkündete die Entladung und zwei Kugeln ſchlugen pfeifend durch die ſchwere eichene Thüre.

Auf ein ſo kräftiges und entſcheidendes Argument, begriff der Wirth ſogleich, daß jeder weitere Wider⸗ ſtand vergeblich ſein würde, und beeilte ſich daher, am ganzen Leibe zitternd, die Thüre zu öffnen.

Seht Ihr wohl, edler Herr, rief hier lachend

der junge Vicomte von Gondreville,wie