vor dem Verkaufe factiſch in den Händen des römiſchen Hofes war.
So vorbereitet und gerüſtet machte ſich Johanna endlich auf den Weg, und kehrte nach einer Abweſenheit von ohngefähr ſieben Monaten aus dem, für ſie ſo glor⸗ reichen, Exile in ihr Vaterland zurück.
Dem einſt ſo ſchmerzlichen Abſchiede entſprechend war ihr Empfang. Ganz Neapel harrte ihrer am Strande, und der Jubel, der ſie bei ihrer Ausſchiffung begrüßte, trug ihren Namen, von tauſend Segenswünſchen beglei⸗ tet, bis zu dem Himmel. Wie ehedem die Scheidende, ſo zog nun die Rückgekehrte durch alle Hauptſtraßen der volkreichen Stadt; nur hatte ſich der Schmerz in Jubel, die Thränen des Jammers in Freudenthränen verwandelt und das Volk jauchzte jetzt einer hoffnungsreichen Zukunft froh entgegen.
Die erſten Acte ihrer Regierung bezeichnete Johanna mit reichen Gnadenſpendungen. Eine völlige und allge⸗ meine Amneſtie erfreute die noch furchterfüllten Herzen,
und ſelbſt undankbare und ungetreue Barone ließ die
Huldvolle ſtatt der Strenge Milde fühlen. Nachdem ſie auf dieſe Weiſe alle Herzen gewonnen,
und ſich in der guten Meinung des Volkes feſtgeſetzt
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