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Alles dies berückſichtigte und berieth Johanna bei ſich, und fand endlich einen Ausweg, der eben ſo ſehr von dem feinen weiblichen Takte zeugte, als er die Größe ihrer Seele beurkundete.
Eilboten gingen nach allen Richtungen aus und be⸗ riefen die oberſten Behörden aller Städte, ſo wie die der Königin noch treu ergebenen Barone, auf den fünfzehnten Januar 1347 zu einer Reichsverſammlung nach Neapel.
Der wichtige Tag erſchien. Die Sonne ſtieg ſtrah⸗ lend an dem tiefen Blau des füdlichen Himmels empor und weckte die Einwohner des herrlichen Neapels zu regem Leben. In dem Hafen der Hauptſtadt wiegten ſich, auf dem leicht bewegten Meere, ſechs prächtige, ſtark
bemannte, königliche Galeeren, und wahrlich! kaum möchte
die Welt einen ſchöneren Anblick aufzuweiſen haben, als der war, den man von dieſen Fahrzeugen aus auf die Stadt genoß.
Amphitheatraliſch am Fuße der Berge hingegoſſen, dehnte ſich die prachtvolle Reſidenz in einer kaum abſeh⸗ baren Länge an dem maleriſch⸗ſchönen Meerbuſen, und breitete ſich zwiſchen den Bergen und dem Meere mit
ihren Vorſtädten bis in's Unabſehbare aus. Die Paläſte 11*


