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„O die Superklugen!“— ſagte der Doktor—„die Feinen!— Sie ſchämen ſich, von der wunderbar weiſen Einrichtung der Natur zu ſprechen, aber ſie entblöden ſich nicht, jeden Unſinn und Aberglauben als Weisheit aus⸗ zuſchreien. Glaubt Ihr, es gäbe in der Natur auch Adel und Plebs?— Iſt die Thräne etwas Beſſeres als der Speichel?— Der Kopf mehr als— um Ihr Zartgefühl nicht zu verletzen, will ich lateiniſch reden— der Podex?— Aber Gott mag Euch Eure Sünde ver⸗ geben! Ihr ſchämt Euch Eurer Mutter, der allliebenden Natur, und daher kömmt es denn guch, daß Ihr das widernatürlichſte Zeug glaubt und begeht.“
„Natur! und Natur!“— entgegnete der Wirth halb ärgerlich—„man meint es gäbe auch nichts Höheres als die Natur.“
„So?“— entgegnete ſtaunend der Lange—„was gibt es denn noch Höheres, Herr Europäiſcher⸗Hof⸗Wirth?“
„Die Civiliſation!“ entgegnete der Dicke ernſt— „die erſt den Menſchen zum Menſchen macht.“
„Ja ſo! ja ſo!“ rief der Doktor—„freilich an die Kokette habe ich nicht gedacht. Die Civiliſation wird es dann wohl auch ſein, die Ihnen, Verehrteſter, gebietet, das Glück Ihres Kindes mit Füßen zu treten, und gegen


