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„Logiſch geſchloſſen!“ rief der Naturforſcher.— Aber den Teufel auch! Sie mußten nieſen, weil ich Ihnen Helleborus foetidas, die ſtinkende Nieswurz, eine bei uns ſehr ſeltene Pflanze, unter die Naſe hielt.“
„Ja wohl!“— brummte der Wirth—„möchten Sie doch ſchon wieder mit ihrer Natur kommen.“
„Na!“— ſagte der Lange, ſetzte ſich wieder und barg ſeinen botaniſchen Schatz in der Kapſel—„iſt Nieſen etwas Uebernatürliches?— Ich will Ihnen ſagen woher es meiſt kömmt. Haben ſich fremde Körper in die Naſe geſetzt, ſo entſteht ein Kitzel in der Schleim⸗ haut derſelben; die eben eingeathmete Luft wird eine kurze Zeit lang in den Lungen zurückgehalten, und Stimm⸗ ritze und Kehlkopf ziehen ſich zuſammen. Dieſem krampf⸗ haften Zuſammenziehen der Muskeln folgt eine gewalt⸗ ſame Entladung der Luft durch die Stimmritze, unter dem bekannten Geräuſche. Eine wohlthätige Erſchütte⸗ rung bewegt den ganzen Körper; Thränen, Naſenſchleim und Speichel vermehren ſich, und ſpülen den fremden Körper los. Das iſt die ganze Geſchichte.“
„Pfui!“— rief der Wirth—„wer wird von Na⸗ ſenſchleim und Speichel in anſtändiger Geſellſchaft ſprechen!“
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