Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1849)
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Warzen, woraus die klebrigte Feuchtigkeit hervordringt, aus welcher ſie den Faden zieht. Nimmt man ein Ver⸗ größerungsglas, ſo vermag man leicht an jeder dieſer Warzen Tauſende von kleinen Löchern zu erkennen, wo⸗ von jedes ſeinen eigenen Faden gibt, ſo daß eigentlich ein einziger Faden des Spinngewebes aus fünf bis ſechs Tauſend ſolcher Fäden beſteht. Iſt das nicht ein wah⸗ res Wunder? Und wenn man in Frankreich aus Spinn⸗ weben ſchon Strümpfe und Handſchuhe verfertigte, ſo iſt die Spinne auch ein nützliches Thier, abgeſehen, daß ſie die impertinenten Fliegen frißt.

Was? ſagte der Dicke und ſtemmte die Hände in die SeiteHandſchuhe und Strümpfe hätte man aus Spinnweben gemacht? Da könnte ja mein Nach⸗ bar eine Fabrik anlegen.

Zu ein paar großen Mannsſtrümpfen braucht man nur ſechs Loth Spinngewebe fuhr der Doktor fort und ſchenkte ſich von dem Weine ein, welchen ihm unter⸗ deſſen der Oberkellner gebracht,aber! über eine halbe Million Spinnen geben kaum ein Pfund nutzbaren Faden.

O weh rief der Wirthda iſt es dann doch nichts mit der Fabrik. Aber um wieder auf den Anfang