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Die Fürſtin hatte ſich in dieſem wichtigen Momente nnter den unmittelbaren Einfluß des Talisman's be⸗ geben; hoffend, durch ſeine Kraft einen rettenden Gedan⸗ ken zu finden.
Nach dem Verlauf einer Viertelſtunde erhob ſich Beguma's ſtolze, königliche Geſtalt feierlich:
„Koh-i- noor“, der ewig treue Schützer der Du⸗ ranis, hat uns gerettet!“ ſagte ſie entſchieden:„Er ver⸗ langt, daß wir eine unſerer Töchter, durch Hülfe eines Dritten, an Mahmud t. Dem Glück der Al⸗ tern, der Größe und der cht der Familie, opfre ein Kind ſeine Liebe. Es ſuche durch die Reize, die ihm Allah verlieh'n, den ſchwachen Mahmud zu feſſeln, und mache des Veziers Sturz zu dem Preiſe ſeiner Neigung.“
Alle Anweſenden, zumeiſt Schah Schudſcha, er⸗ bleichten. Was„Koh-i- noor“ verlangte, das wußte Jeder, mußte unbedingt geſchehen. Der Plan war treff⸗ lich; aber das Unternehmen gewagt; denn es konnte leicht der Erwählten das Leben koſten. Unausführ⸗ bar dagegen, oder freventlich, erſchien es Niemanden; da es ja die Sitte des Orientes ohnehin mit ſich bringt, daß die Altern unumſchränkt über das Schickſal der Töch⸗


