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ſo mehr berechtigt ſein zu dürfen, als Mahmud ihm gerade niemals auffallendere Zeichen ſeiner Gnade und ſeines unumſchränkten Vertrauens gegeben, als eben jetzt.
Aber des Großveziers Sicherheit gründete auch tiefer als auf den Launen des Herrſchers. Er war ſich bewußt, Mahmud nicht allein auf den Thron geſetzt und bis jetzt darauf erhalten zu haben; ſein Gewiſſen ſagte ihm auch, daß dieſer ihm noch auf tauſend andere Weiſe ver⸗ pflichtet ſei. Durch Futteh Khan's ſtarken Arm ge⸗ beugt, durch ſeinen Muth und ſein kriegeriſches Talent beſiegt, ſchwiegen alle Feinde. Dabei füllte die Einſicht und Klugheit des Veziers die Schatzkammern des Schah's ſtets mit neuen Schätzen, deren er, bei ſeiner gränzenloſen Verſchwendung, ſo nothwendig bedurfte. Ja,— was mehr als das Alles heißen wollte, Futteh Khan's Regierung war eine gerechte, und feſſelte daher das Volt an ſeinen Oberherrn, in deſſen Namen am Ende ja doch alles geſchah.
So ſehr nun auch Azim mit ſeinem Bruder darüber einverſtanden war, daß Mahmud nicht nur dieſe großen Verdienſte ſeines Veziers anerkennen müſſe, und in der That auch anerkenne; ſondern auch nur durch Hülfe des⸗ ſelben beſtehen könne— ſo tadelte der Beherrſcher Ka ſch⸗
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