Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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„Da traten ſie mit einemmale in eine düſtere Höhle, wohl ſo groß, daß ein weiter Palaſt darin Raum gehabt haben würde. Und die Decke der Höhle war von einem einzigen Saphir und Fußboden und Wände bildete ſchwar⸗ zer Kriſtall. Und unter der Saphirdecke kreiſte ein mächtiger Vogel, deſſen Federn Feuer, deſſen Augen Sterne waren und von dem Vogel, der in dumpfen Tö⸗ nen eine klagende Melodie ſang, ging ein unſicheres Licht aus, deſſen Reflere durch das Fortſchweben des Vogels ewig wechſelten. In der Mitte des ungeheuren Raumes aber erhob ſich in koloſſalen Verhältniſſen ein Rieſen⸗ grabmal von ſchwarzem und weißem Marmor und auf dem Grabmale ſtand mit blutrothen ſelbſtleuchtenden Rubinen:„Fluch dem Böſen, Preis Allah und ſeinem Propheten.“

„Wir ſind zur Stelle!— ſagte Ahmed's Begleite⸗ rin, ſich ängſtlich an den Geliebten ſchmiegend— hier iſt der Eingang zu der Tiefe in welche der böſe Geiſt verbannt wurde und dieſen Grabſtein ſchleuderte die Hand eines Mächtigeren auf deren Eingang.“

„Sie ſchwieg. Ahmed aber zog ſeinen Koran her⸗ vor und las eine Stelle; dann rief er laut: Im Namen Allah's und ſeines Propheten! ich beſchwöre auf dies