Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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der, ſich leicht, wie von Geiſtern getragen, um das goldne Haus ſchwingend. Ahmed hatte nie etwas Lieblicheres geſehen. Er ſtieg auf dem elfenbeinernen Wege hinauf und ſein Herz konnte ſich nicht ſatt ſehen an der Maſſe von Vögeln, die in dem bunteſten Gemiſche hier auf⸗ und abflatterten; ſich nachflogen, rupften, ſchrieen, putzten, untereinander zankten und tauſend anmuthige Bewegungen machten. Wenige von ihnen ſangen, die Meiſten ſchwatzten und ſchrieen. Auch bemerkte Ah⸗ med bald, daß es nur die klagenden Töne einer einzigen Nachtigall geweſen, die ihn herbeigezogen; denn die Mehrzahl der Vögel beſtand aus Eiſtern, Sperlingen, Dohlen, ſehr vielen herrlich befiederten Papageien, Ki⸗ bitzen u. ſ. w.— ja! auf dem Boden des Vogelhauſes graſte ſogar eine ungeheure Heerde ſchnatternder Gänſe. Einige Lerchen und ſonſtige Singvögel trillerten noch ihre Lieder.“

„Ahmed ſchaute dem bunten Treiben lange zu. Was ihm aber dabei am auffallendſten vorkam, war eine gewiße Melancholie, die aus den Augen aller dieſer Thiere ſprach;— ja!— es däuchte ihm faſt, als ob ſie, ſobald ſie ſeiner anſichtig wurden, herbeieilten und ihn auf ſeltſame Weiſe um irgend etwas anflehten. Hunger