Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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der ſchönſten Früchte alle Edelſteine. Der tauſendfarbige Diamant, der feurige Rubin, der himmelblaue Saphir, der dunkelgrüne Smaragd, der buntſchimmernde Opal, der weingelbe Topas. Amethyſt, Türkis, Chryſopras, Heliotrop, Onyr, Hyakinth, Sardonix und Turmalin flammten ſo zauberiſch durcheinander, daß ihre Strahlen ein eignes Lichtnetz woben, deſſen Glanz kaum das Auge eines Sterblichen gewachſen war. Ahmed ſtand er⸗ ſtarrt. Solche Früchte trugen ſelbſt die Königsgärten Kaſchmir's nicht— mit ſolchen Früchten— ach! nur mit zweien hätte er handeln mögen, ihr Erlös würde hinge⸗ reicht haben, ihn reicher als den Beherrſcher Kabul's zu machen. Sein Herz konnte nicht widerſtehen,— er ſtreckte die Hände aus— da ſchlugen liebliche Töne an ſein Ohr und mahnten ihn, daß er noch lange nicht alle Schätze des unterirdiſchen Zauberreichs geſehen. Ahmed wandte ſich entſchloſſen um und ging raſchen Schrittes der Gegend zu, aus welcher der ſüße Ruf erſchallt.“

„Wer aber konnte ſein Staunen beſchreiben, als er plötzlich in einem himmliſchen Saale ſtand, in deſſen Mitte ſich ein goldner Vogelbauer von der Höhe eines

Minarets erhob. Rings um den koloſſalen Behälter

führte eine Treppe von Elfenbein mit ſilbernem Gelän⸗