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die ſich der Jüngling begeben, noch weithin ſchauen konnte in die freundlichen und geſegneten Gauen Wür⸗ tembergs, und des Neckars Lauf zu verfolgen im Stande war, bis wo er ſich in unabſehbarer Ferne ver⸗ lor, richtete dennoch Montfort ſein Auge nur nach dem nahen Thalgrunde, in dem heute ein ſeltſam reges Leben herrſchte. Denn es war der Tag angebrochen, an welchem Graf Eberhard im Bart ſich mit der ſchönen Bar⸗ bara, der Tochter des Markgrafen Ludwigs von Mantua, zu vermählen gedachte, und obgleich das ganze Reſidenzſchloß, die Feſte Hohen⸗Lrach, das Rathhaus, ja ſelbſt die Häuſer der Patrizier⸗Familien von hohen Gäſten angefüllt waren, ſo befanden ſich den⸗ noch viele Fremde ohne Obdach, und man ſchlug daher vor der Stadt eine Menge Zelte auf, die alsbald von luſtigen Bewohnern wimmelten.
Vierzehntauſend Menſchen, das Gefolge der hohen Fremden eingerechnet, hatten ſich bereits als Gäſte ein⸗ gefunden, und noch immer ſtrömten neue Schaaren von Oſt und Weſt, von Süd und Nord herbei.
Man kann ſich daher auch Schau⸗ ſpiel denken, als das Städichen Lrach und ſeine Um⸗ gebung Bheiligen Ulrichstage 1474 darbot, namentlich
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