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— Wi
„Der ganzen Menſchheit Bewunde⸗ rung, Achtung und Liebe!“
O ſeſig! wem Cherubim die Krone des Lichtes gewoben— wen der eigene Gott erhob auf den Thron des ewigen Lebens!—
Wie flammt um den Hügel Kosciuszkos die niederſinkende Sonne in feuriger, purpur⸗ rother Gluth. Es iſt der Freiheit Haupt, das Blutumfloſſen ſich ſenkt. Wie todesmüde ſchließet ſie das lichte, lebendige Auge— Sie iſt nicht mehr— Kein Strahl, kein Licht, kein Leben flammt mehr auf Der blutige Mantel nur, in den ſie ſterbend ſich gehüllt, weht, Unheil kündend, noch zurück— Sie zieht ihn nach ins Grab.— Still alle Welt und todt— und leer— und kalt!
Da ſchrumpft der Menſchheit Herz zuſammen und wird Stein; wo Freiheit fehlt kann da auch Leben ſein?—
Doch ewig währt nicht dieſe kalte Nacht! Die Sonne kehrt zurück in ihrer alten Pracht. Um jenen Hügel fließt des neuen Tages Licht, das, ſiegreich wie ein Gott, durch finſtere Nebel bricht. Ich ſeh' ein edles Paar der Freiheit Palme ſchwingen, ich höre Jubelton an meine Ohren klingen; es jauchzt der Geiſter Chor, von Gottes Hauch durchwittert, daß es in allen
Erdentiefen zittert: Rau, Th. Kosciuszko. 1I. Thl. 26


