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Und ich jauchzte empor, und meiner Freude Echo tönte durch alle Himmel wider;— aber die Erde erſeufzte und ein Schmerzensruf drang von ihr herauf zu meinem Ohr. Da wandte ich mein Auge, und blickte aus dem Reiche des ewigen Lichtes hernieder auf die kleine, dunkle Welt des Schmerzes und der Prüfung.
Und ich ſah ein Land deſſen himmelanſtrebende Eisberge, von dem Abſchiedskuſſe der ſcheidenden Sonne erröthend, ſchamhaft erglühten. Auf dem zackigen Stuhle ſeiner Alpen thronte die Freiheit. Ihrer Füße Spur hatte Thälern und Höhen in reicher Fülle die Alpenroſen des Menſchenglücks entlockt, dennoch war jetzt ihr ſonſt ſo freund⸗ liches Lächeln dem Ausdrucke eines tiefen Kum⸗ mers gewichen. Die Göttliche trauerte um den Verluſt ihres liebſten Sohnes, und ihren Schmerz theilte die Menſchheit.—
Langſam entrollte eine finſterk Schlange ihre Ringe, und dehnte ſich aus, und kroch über Berge und Thäler, über Ströme und Seen, weit! weit! über vieler Herren Länder, dem eiſigen Norden zu. Aus der Tiefe ſchallte, ihren Weg begleitend, ein dumpfes Glockengeläute, und fromme Seußzer und herzliche Gebete drangen zum Himmel.
Ich aber ſenkte mich näher zu der Erde herab,


