Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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Marie bückte ſich tiefer, und eine Thränue fiel aus ihren Augen auf die Wange des Knaben.

Sieh fuhr er ernſter fortDu weinſt! Hat Dir Jemand etwas gethan?

Heute nicht! entgegnete die Mutter und drückte ihr Kind feſter an ſichaber vor drei Jahren nahmen ſie uns Deinen Vater!

Und kommt denn der Vater gar nicht mehr wieder? Du haſt ihn doch ſo lieb, und weinſt oft weil er nicht zurückkömmt und ich hab ihn auch lieb und der kleine Paul auch? nicht wahr?

Ja, liebes Kind, aber darum kommt er doch nicht wieder.

So? und warum denn nicht?

Weil er entweder todt iſt oder in Ge⸗ fangenſchaft ſchmachtet.

Gefangen? da trägt er wohl ſo ſchwere Ketten, wie die armen Leute, die die langbärtigen Ruſſen oft vorbeiführen?

Ja, liebes Kind, wenn ihn nicht der engſte Kerker, das Grab, umſchließt.

Thaddäus hatte die letzten Worte über⸗