Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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bar ſeliger Friede. Sie fühlte daß es an der Zeit ſei, dem Rufe des Allliebenden zu folgen. Seine ſanfte Stimme hatte ihr zugelispelt: So fomm denn, du ſchwer beladenes Herz! und freudig warf ſie das arme Erdenleben zurück, und harrte nun geduldig des Engels, der ſie auf ſeinen lichten Flügeln hinüber tragen ſollte zu dem ewigen Vater. Und wie ihr Körper allmählig hinunterſank, in die offene Gruft, die ihn bald ganz bergen ſollte, hob ſich ihr Geiſt und athmete trunken die reinere Lüfte des Jen⸗ ſeits die ihm entgegen flutheten.

Und leiſe betete ſie in der Tiefe ihres Herzens:

„Lieber Vater im Himmel, Du haſt Deinem

Kinde gerufen, ſieh mich willig zu gehorchen. Aber ehe ich ſcheide von Deiner Erde, laß mich noch einmal bitten für die, ſo mir hier lieb

waren. Segne Du mit Deiner Gnade meinen guten Thaddäus, und gib ihm Stärke, auch die harte Prüfung zu ertragen, die ihm jetzt bevorſteht. Führe ihn ſanft durch den Reſt ſeines Lebens, und gewähre auch ihm bald das Glück heimkehren zu dürfen, zu Dir, ſeiner