Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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weitläufige Gebäude leergeſtanden. Die Fenſter von dichten Laden bedeckt, die Prunkgemächer geſchloſſen, trieb hier nur ein eisgrauer Leibeigner mit ſeinem ſteinalten Weibe ſein Weſen, indem er die unumgänglich nothwendigen Dienſte eines Verwalters oder Aufſehers verſah.

Erſt mit der Ankunft der Fürſtin Orany und ihrer Freundin welche der Feldmarſchall ſelbſt nach der Reſidenz geführt, kehrte einiges Leben in die Mauern zurück, das ſich nun jetzt noch durch den Einzug Kosciuszko's und Niem⸗ cewicz's mehrte. Romanzoffs Gaſtfreund⸗ ſchaft hatte nämlich den beiden Befreiten keine Wahl gelaſſen, ſie mußten den einen, die Damen den anderen Flügel ſeines Hotels beziehen, wäh⸗ rend er ſich ſelbſt im Centrum einquartirte.

Hier aber hatten die Gäſte völlig freie Hand, da der Graf ſie in keiner Weiſe beläſtigte; und ſo kam es denn, daß ſie ſich in ſeinem Hauſe bald heimiſch fühlten. Was kümmerte ſie die Außenwelt, was die Rieſenſtadt, in welcher ſie ſich befanden, was der Hof felbſt, zu welchem die Fürſtin, in Folge ihres Ranges, Zutritt