Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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„Laſſen Sie es gut ſein,“ fuhr der Kaiſer fort,„Sie ſind ein edler Mann, und haben die Schwärmerei Ihrer Jugend ſchwer gebüßt. In⸗ deſſen haben Sie bei Ihrer Freilaſſung eine Be⸗ dingung zu erfüllen.

„Und dieſe iſt?“

„Sie müſſen Uns Ihr Ehrenwort geben, Ihren Degen nie mehr gegen Rußland zu ziehen.“

Kosciuszko erblaßte und zögerte einen Au⸗ genblick. Mit Todesangſt blicken Niemcewicz und die Freundinnen nach ihm hin. Aber Thad⸗ däus war zu vernünftig um noch zu hoffen, wo Alles verloren war, und außerdem belehrte ihn ein flücht'ger Blick auf Louiſen, daß ſein Wei⸗ gern ihr Todesurtheil ſein würde.

Mit einem tiefen, ſchmerzlichen Seufzer reichte er daher dem Kaiſer ſeine Rechte und ſagte, eine Thräne zerdrückend:

„Ich verpfände Ew. Majeſtät mein Ehren⸗ wort nie wieder gegen Rußland zu kämpfen.“

„Gott und Unſere Söhne ſind Zeugen Ihres Verſprechens“— fuhr Paull. fort,—„daß