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Pforte des Kerkers öffnete, und Paull ſelbſt, gefolgt von ſeinen Söhnen, den Großfürſten Ale⸗ rander und Konſtantin, eintrat.
Die Gefangenen ſtanden erſtaunt, Louiſe konnte ſich kaum vor freudigem Schreck auf ihren Füßen erhalten.
Der Kaiſer aber ging auf Kosciuszko zu, reichte demſelben ſeine Hand und ſprach mit milder Stimme:
„General, der Tod Unſerer großen Mutter hat Uns auf den Thron Rußlands gerufen. Wir haben beſchloſſen Unſeren Regierungsantritt durch eine Handlung der Gnade zu bezeichnen, und da Wir Tapferkeit, auch ſelbſt im Feinde, ehren, ſo geben Wir Ihnen hiermit Ihren Degen und Ihre Freiheit zurück.“
Mit dieſen Worten nahm Paul den erwähnten Degen aus den Händen des Großfürſten Ale⸗ randers und überreichte ihn dem, von Gefühlen der Dankbarkeit überwältigten Kosciuszkv.
„Majeſtät!“ entgegnete dieſer mit zitternder Stimme:„Ich werde dieſe Großmuth nie ver⸗ geſſen!“
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