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die Alte entkleidet und in das Bett gebracht. Sie war ſehr bleich und ſchwach, nahm nur wenig zu ſich, und zeigte eine ſtille Ergebung in ihr Schickſal. Nur einmal ſeit ihrer Entfüh⸗ rung entſinne ich mich, fuhr ſie mit einem grellen Schrei empor; es war, als ihr mein Vater auf der Flucht eine Kleinigkeit reichte, und ſie dabei zum erſtenmale ſein Geſicht deutlich erblickte, ſie mochte ihn erkennen, denn der Ruf:„Jablonski!“ entfuhr ihr in einem ſo ſchmerzlichen und ſchnei⸗ denden Tone, daß es mir tief in die Seele drang. Seit jener Zeit aber blieb ſie ſtill, in ſich gekehrt und that geduldig Alles was man ihr befahl. Auch heute war dieß der Fall, und kurz nachdem wir ſie zu Bett gebracht, ſchien ſie zu entſchlafen. Ich folgte bald ihrem Bei⸗ ſpiele, nachdem ich mich noch zuvor tüchtig durch⸗ wärmt und geſättigt hatte.
Der andere Morgen grüßte mich mit einer großen Freude; denn ich fand ſtatt des bisher getragenen zerlumpten Anzuges, eine neue, ſehr ſchöne Kleidung vor meinem Bette liegen. Hurtig ſchlüpfte ich hinein und fand zu meinem Er⸗


