Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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ſie erſchien nicht. So ſehr ich, in meiner er⸗ bärmlichen Kleidung, vor Froſt zitterte, ſo lieb war es mir, daß ich vergebens warten mußte; ſah ich doch voraus, daß mich die Nacht vor einem Frevel ſchützen würde. Und ſo war es denn auch; denn als es völlig dunkel geworden, erſchien mein Vater und die Alte, und führten mich zu dem Schlitten. Beide waren mürriſch und finſter und ſprachen kein Wort. Der Schlit⸗ ten flog zurück, und bald ſah ich mich wieder in dem bekannten Zimmer.

Allein das Schickſal hatte mich nicht von

dem, mir ſo hart ankommenden Betruge befreit.

Drei Tage hintereinander wiederholte ſich der Verſuch umſonſt,— am vierten erſchien zu meinem Schrecken die Nonne Mir war's, als müßte ich in die Erde ſinken; ich ſollte jammern und ſchreien und konnte keinen Ton hervorbrin⸗ gen. Ich zögerte, da pfiff mir die Knute mit faſt übermenſchlicher Gewalt um die Beine; ich ſchrie auf, das Blut rieſelte mir herab, und der Schmerz brannte mich ſo heftig, daß wenigſtens mein Weinen keine Verſtellung war. Wie er⸗