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ein großer Pelz bedeckte auch uns. In raſchem Fluge ging es nun Berg auf, Berg ab durch Wälder, doch ſtieg der Weg immer mehr; und gerade als die Abenddämmerung anbrach, langten wir nahe unter dem Gipfel eines Berges an, den ein prächtiges Gebäude mit vielen Spitzen und Thürmen zierte. Der Schlitten hielt, die Alte und ich ſtiegen aus und gingen dem Gebäude zu. Es war ringsum mit ſehr hohen Mauern unſchloſſen. Ich war begierig, was geſchehen ſollte. Endlich trat die Alte hinter ei⸗ nen Buſch, winkte mir, und ſprach, indem ſich ihre bisherige Freundlichkeit plötzlich in Strenge verwandelte:
„Jetzt aufgepaßt, was Du zu thun haſt. Ich werde mich dort, dicht unter die Mauer legen, in der Du das Fenſter ſiehſt. Du gibſt von hier aus Acht, ob eine junge Nonne auf den Kirchhof tritt, und ihren Weg nach jenem Fen⸗ ſter nimmt. Iſt dieß der Fall, ſo eilſt Du durch das Gebüſch zu mir und wirfſt Dich mit Weinen und Schreien über mich. Alsdann wird die junge Nonne an das Fenſter treten und Dich


