einem Munde.„Sie ſollen nur kommen, und uns führen,“ rief ein junger kräftiger Mann, „mit Senſen und Knitteln wollen wir drein⸗ ſchlagen. Wenn uns der König verkauft, ſo müſſen wir uns ſelbſt ſchützen!“
„Ja!“ ſchrie ein anderer mit zornglühendem Geſichte.„Wir wollen ſolchen König nicht mehr, Kosciuszko ſoll unſer König ſein!“
„Stille! ſtille“ riefen hier die Anderen,„das iſt Hochverrath!“
„Dem Könige haben wir Treue geſchworen!“ unterbrach den Lärm der Hausherr.„Unſer Wort müſſen wir als gute Polen halten. Wenn er aber zu ſchwach zum Feldherrn iſt, ſo laßt uns Kosciuszko dazu wählen, der hat in Amerika fechten gelernt.“
„Das glaube ich,“ fuhr der Sänger fort, der auf ſeinen Teorban geſtützt, mit Freuden den kriegeriſchen Aeußerungen ſeiner Landsleute zugehört.„Wißt Ihr auch, daß ihn die Natio⸗ nalverſammlung der jungen franzöſiſchen Repu⸗ blit zum Bürger ernannt, und ihm das Diplom nach Leipzig geſchickt hat?“


