ihm aber die Bemühungen des Hausherrn am beſten zu gefallen, und er machte ſich daher auch mit wahrem Eifer über das Vorgeſetzte her. Unter dieſer Zeit hatten die Anweſenden nun volle Muſe, den ſo freundlich Empfangenen ge⸗ nau zu betrachten; eine Aufgabe, die namentlich die Mädchen nicht zu löſen vergaßen. Seine Kleidung ſowohl, als das Inſtrument, welches er mit ſich führte, hatten ihn augenblicklich als einen Teorbaniſten, d. h. als einen jener, in Polen ſo beliebten, Volksſänger verrathen, die von Dorf zu Dorf ziehend, das Volk mit ihren Sagen, Liedern und Tänzen, unter Be⸗ gleitung des Teorban, unterhalten und er⸗ freuen. Nichts war daher wohl natürlicher, als der Jubel mit dem ihn Jung und Alt em⸗
pfing; da ſein Erſcheinen der ganzen Geſellſchaft
einen genußreichen Abend verſprach. Der junge Mann fühlte das ſelbſt, und als er daher ſeine leiblichen Bedürfniſſe geſtillt und ſich erwärmt hatte, griff er zum Entzücken Aller unaufgefor⸗ dert zum Teorban, die freundliche Aufnahme durch ſeine Kunſt dankbar vergeltend.


