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indem ſich auf der Straße Schellengeläute und Peitſchenknallen hören ließen, die einen nahenden Schlitten verkündeten. Alle horchten auf, und blickten, als das Fuhrwerk vor dem Hauſe hielt, mit Spannung nach der Thüre. Ihre Neugierde ſollte bald befriedigt werden; denn ehe man es noch erwartet, trat, von dem Hausherrn geführt, ein zweiter Fremder ein. Kaum aber hatte der Neueingetretene ſeinen dickbeſchneiten Mantel abgeworfen, und ſtand nun— ein bildſchöner junger Mann, in reiche Koſackentracht gehüllt— da, als ihn ein lauter, allgemeiner Jubel be⸗ grüßte. Die jungen Männer umringten ihn und boten demſelben einen freundlichen Willkomm, die Mädchen ſchauten mit verklärten Geſichtern nach ihm hin, und die Alten nickten freudig der ganzen Scene ihren aufrichtigen Beifall zu. Der Hausherr aber rückte eine Bank und einen Tiſch zum Feuer, nöthigte den neuen Gaſt zum Niederſetzen, und holte von Speiſe und Trank herbei, was das Haus nur liefern konnte Auf alle dieſe Artigkeiten antwortete der Jüngling auf das Freundlichſte; vor der Hand ſchienen
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