Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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daher erſt zu verabreden, brachen Alle, wie von einem Gefühle geleitet, plötzlich in den oben erwähnten Volksgeſang aus.

Und ſie ſchienen ſich nicht getäuſcht zu haben; denn als das Lied verſtummte, und jene feier⸗ liche wehmüthigen Gedanken gewidmete Stille eintrat, hüllte ſich der Gaſt tiefer in ſei⸗ nen Mantel, als wollte er hinter deſſen Falten die Bewegung verbergen, welche ihn ergriffen.

Es war in der That einer jener ernſten Le⸗ bensmomente, die uns im raſchen Vorüberfluge mit dem blitzähnlichen Aufleuchten eines Gedan⸗ kens, einen Blick in die Zukunft gönnen. Aber mit der gleichen Schnelle, mit der ſich die gei⸗ ſtige Fernſicht geöffnet, ſchließt ſie ſich wieder, und der kommende Augenblick verwiſcht oft ſchon den Eindruck des Vorhergehenden. Dann ſagen wir: ein Engel zog an uns vorüber.

Aber die wehmüthigen Gefühle, mit welchen die allgemeine, auf den Geſang folgende Pauſe begonnen, erſtarben bald, indem äußerliche Er⸗ ſcheinungen die Aufmerkſamkeit der Geſellſchaft in Anſpruch nahmen. Es war dieß hauptſäch⸗